Behindertenrabatt für den Autokauf
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Behindertenrabatt für den Autokauf

Behinderter Autofahrer

Autorabatte gibt es speziell für Menschen mit Behinderung. ©Fotolia.com/Photographee.eu

Bei allen Autofahrern tritt früher oder später die Situation ein, dass sie unmittelbar vor dem Kauf eines neuen fahrbaren Untersatzes stehen. Hat man sich auf ein Modell festgelegt, geht es natürlich darum, einen Händler zu finden, der besonders gute Rabatte für Neu- oder Gebrauchtwagen anbietet. Interessenten können die Suche entweder über das Internet starten oder aber auch, indem sie selbst die Autoverkäufer einzeln vor Ort aufsucht. Beim Kauf eines neuen Autos fällt auf, dass es immer wieder attraktive Sonderkonditionen für spezielle Kundengruppen gibt. So gewähren einige Händler etwa Journalistenrabatte. Es gibt allerdings auch einen Behindertenrabatt beim Autokauf. Unter welchen Bedingungen dieser gewährt werden kann und was dafür nötig ist, wird im folgenden Text geklärt.

Welche Voraussetzungen sind notwendig?

Bevor man als Kunde mit einer Behinderung ein neues oder aber auch ein gebrauchtes Fahrzeug mithilfe einer solchen Rabattierung erwerben kann, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel muss der Grad der Behinderung nachgewiesen werden. In den meisten Fällen ist ein Schwerbehindertenausweis vorzulegen, damit man von Preisnachlässen profitieren kann. Wer noch nicht im Besitz eines solchen Ausweises ist, der kann ihn jederzeit bei einer zuständigen Behörde beantragen.

Der Hersteller legt fest, welches Modell mit welchem Händlerrabatt erworben werden kann. Von daher sollte sich der potenzielle Kunde vor dem Kauf Gedanken darüber machen, welches Fahrzeug für ihn infrage kommt. Die Konditionen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, jedoch muss der Nachweis über die Schwere der Behinderung überall nachgewiesen werden. Andernfalls kann der Antrag auf eine solche Vergünstigung nicht gestellt werden.

Kann nur ein Neuwagen rabattiert werden?

Diese Frage kann in der Regel nur der Händler zu 100 Prozent zuverlässig beantworten. Ab und an ist es jedoch so, dass auch bestimmte Gebrauchtfahrzeuge oder die so genannten Jahreswagen mit einer solchen Vergünstigung angeboten werden. Wie auch beim Neufahrzeug gilt hier: Es muss ein Ausweis oder ein anderes Dokument bei der Antragstellung vorgelegt werden, welches den Grad der Erschwernis ausweist. Erst dann kann der Händler den Rabatt gewähren.

Daneben müssen die Käufer bei manchen Anbietern im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Der Führerschein weist nach, dass das Fahrzeug auch von der Person gefahren werden kann, die die Ermäßigung beansprucht.

Um eine exakte Übersicht darüber zu erhalten, welches Fahrzeug zu welchen Konditionen gekauft werden kann, sollte man sich im Vorfeld des Kaufs einige der verfügbaren Online-Listen genauer anschauen. Dort wird exakt beschrieben, welche Hersteller für welches Modell eine Vergünstigung anbietet. Der Preisnachlass wird hier entweder prozentual oder mit einer fixen Summe dargestellt. Ebenfalls werden in solchen Übersichten die berechtigten Personen sowie die Bedingungen genannt, die zum Kauf eines rabattierten Kraftfahrzeugs ermächtigen.

Merkzeichen für genaue Rabattbestimmung

Zusätzlich zum Schwerbehindertengrad von mindestens 50 Prozent müssen noch bestimmte Merkzeichen eingetragen sein. Die Merkzeichen sind auch im Schwerbehindertenausweis verzeichnet und geben einen zusätzlichen Hinweis auf die Eigenschaften der Behinderung an:

  • aG – außergewöhnliche Gehbehinderung
  • B – Begleitperson erforderlich (Mitnahme einer Person in öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt)
  • BL – Blindheit
  • G – Gehbehinderung und Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr
  • GL – Gehörlosigkeit
  • H – Hilflos im Sinne des Einkommensteuergesetzes
  • RF – Ermäßigung bei der Rundfunkgebührenpflicht

Mindestanmeldezeitraum vom Kfz

Ebenfalls wichtig: Das Fahrzeug muss auf den Inhaber des Schwerbehindertenausweises zugelassen werden. Viele Autohäuser verlangen, dass diese Anmeldung über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten bestehen bleibt. Ist dies nicht der Fall, kann der Behindertenrabatt nicht gewährt oder bei Betrug sogar zurückgefordert werden. Durch dieses Vorgehen soll natürlich verhindert werden, dass Personen in den Genuss dieser Sonderleistungen kommen, die die Anforderungen gar nicht erfüllen, sondern zu diesem Zweck nur einen Verwandten oder Bekannten vorschicken.

Im Normalfall ist es nicht möglich, die Sonderkonditionen für Menschen mit Behinderung mit anderen Aktionen eines Autohauses oder Händlers zu kombinieren. Um dies allerdings sicher abzuklären, kann nur das persönliche Gespräch mit dem Händler selbst Aufschluss geben.

Fazit: Gute Rabatte sind durchaus möglich

Menschen mit Behinderung, die beim Kauf eines neuen Autos Geld sparen möchten, können dies mithilfe von speziellen Konditionen tun. Diese Rabatte werden von den Händlern gewährt und können sich von Modell zu Modell unterscheiden. Wer eine exakte Aufstellung der verfügbaren Modelle sucht, der kann sich entweder bei den Händlern selbst erkundigen oder aber auch im Netz recherchieren.

Im Normalfall muss hierfür ein Schwerbehindertenausweis (mindestens 50 Prozent) mit einem Merkzeichen vorgelegt werden. Außerdem muss der Pkw auf den Inhaber dieses Ausweises zugelassen werden, da die Sonderkonditionen sonst nicht greifen. Insgesamt ist es bei vielen Händlern auch möglich, neben einem Rabatt für Behinderte mit etwas Verhandlungsgeschick einen weiteren Preisnachlass zu erhalten.

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