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Nach dem Autokauf fehlt nur noch die Zulassung beim Straßenverkehrsamt, damit Sie Ihr neues Auto auf öffentlichen Straßen nutzen dürfen. Wenn Sie Ihr Auto bei Ihrer örtlichen Zulassungsstelle anmelden möchten, dann ist das in nur wenigen Schritten erledigt. Die Autoanmeldung ist also ganz einfach. Halten Sie sich an diesen Leitfaden und finden Sie heraus, auf welche wichtigen Punkte Sie beim Zulassungsverfahren achten müssen.

Welche Unterlagen brauchen Sie für die Autozulassung?

Damit die Autozulassung klappt, müssen Sie diese Dokumente und Nachweise zur Zulassungsbehörde mitnehmen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht der bestandenen Hauptuntersuchung (z. B. von TÜV oder Dekra)
  • Bankverbindung für Einzug der Kfz-Steuer
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)

Für Anmeldungen auf Firmen oder Vereine müssen Sie zusätzlich ein Handelsregisterauszug, eine Gewerbeanmeldung oder ein Vereinsregisterauszug mitbringen.

eVB-Nummer für die Autoanmeldung

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Autoanmeldung von einer anderen Person

Möchten Sie Ihr Auto bei der Zulassungsstelle auf Ihren Namen zulassen, so dass Sie der eingetragene Fahrzeughalter sind, dann können Sie auch eine andere Person für die Anmeldung beauftragen. Dafür ist zusätzlich zu den Zulassungsunterlagen eine von Ihnen unterschriebene Zulassungsvollmacht notwendig.

Auf die elektronische Versicherungsnummer hat die Autoanmeldung durch einen Dritten allerdings keine Auswirkungen. Die beantragte eVB-Nummer ist ohne weitere Umstände für den gewünschten Halter nutzbar.

Behördliche Gebühren für die Autozulassung

Wenn Sie Ihr Auto bei einer Zulassungsbehörde anmelden, werden Zulassungsgebühren fällig. Die Höhe der Gebühr ist in Deutschland gesetzlich festgelegt und einmalig zu bezahlen. Für die Zulassung eines Neuwagens oder eines Gebrauchtwagens, bei dem neue Kfz-Kennzeichen vergeben werden, liegen die Zulassungsgebühren bei 27,- Euro. Haben Sie die Möglichkeit, die bisher für einen Gebrauchtwagen zugeteilten Kennzeichen zu übernehmen, dann verringern sich die Zulassungskosten auf 16,70 Euro.

Auto bei der Zulassungsstelle anmelden

Sofern Sie alle Unterlagen zusammenhaben, müssen Sie nur noch zu Ihrer Kfz-Zulassungsstelle, die für Ihren gemeldeten Erstwohnsitz zuständig ist. Beachten Sie, dass manche Zulassungsstellen die Fahrzeuganmeldung nur noch mit einem vorher gemachten Termin bearbeiten. Nutzen Sie daher das Online-Angebot Ihrer Zulassungsbehörde, um einen Termin zu reservieren. Alternativ können Sie einen Termin auch telefonisch vereinbaren.

Bei der Zulassungsstelle legen Sie Ihre Zulassungsdokumente einschließlich der elektronischen Versicherungsbestätigung vor. Ihr Sachbearbeiter prüft daraufhin die Unterlagen und die Gültigkeit der eVB-Nummer. Ist alles in Ordnung, dann ist Ihr Auto auch schon sofort angemeldet.

Sollten Sie Ihre alten Autoschilder nutzen wollen, bringen Sie auch diese mit und lassen Sie dort direkt die HU-Plakette anbringen. Wenn Sie neue Kfz-Kennzeichen brauchen, können Sie diese einfach vor Ort erstellen lassen. Die zugelassenen Kennzeichen müssen Sie nach der Anmeldung nur noch an Ihrem Auto festschrauben. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie dann Ihr Auto im Straßenverkehr benutzen.

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