Kfz-ZulassungKfz-Zulassung
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Wenn man ein Kfz zulassen möchte, benötigt man zwingend eine eVB-Nummer. Eine Zulassung kommt meist dann in Frage, wenn man zum Beispiel ein neu gekauftes Auto anmelden, einen Gebrauchtwagen wiederzulassen oder ein Fahrzeug nach einem Halterwechsel ummelden möchte. Doch wie funktioniert die Anmeldung eigentlich genau? Der Ablauf für die Kfz-Zulassung ist dabei nahezu immer ähnlich. Schauen Sie sich dazu außerdem auch unser Erklärvideo auf Youtube an.

Beschaffung der Zulassungsdokumente

Zuerst benötigen Sie alle Zulassungspapiere. Ohne die gesetzlich notwendigen Dokumente ist eine Kfz-Zulassung nicht möglich.

Die Unterlagen bekommen Sie von verschiedenen Stellen. Die Fahrzeugpapiere bekommen Sie vom Verkäufer und die Hauptuntersuchung von einem Prüfdienst oder auch vom Verkäufer. Die anderen Dokumente sollten bereits in Ihrem Besitz sein. Ohne die urkundlichen Nachweise wäre die Fahrt zu der Zulassungsbehörde sinnlos.

Wichtig wäre lediglich noch die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) für das Fahrzeug, um den gesetzlich erforderlichen Mindestschutz der Haftpflichtversicherung nachzuweisen. Über eVB-Nummer.com erhalten Fahrzeughalter die Bestätigung direkt online nach Auswahl und Abschluss der gewünschten Autoversicherung:

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Erfassung bei der Zulassungsstelle

Sobald alle Papiere vorhanden sind, können Sie Ihren Wagen oder Ihr Kraftrad bei dem zuständigen Amt anmelden. Die erstellten Ziffern der eVB-Nummer müssen Sie dann mit den restlichen Zulassungsunterlagen bei der örtlichen Zulassungsstelle vorzeigen. Die Anmeldung ohne gültige eVB oder Hauptuntersuchung ist unmöglich.

Wichtig: Klären Sie vorher ab, ob bei Ihrer zuständigen Zulassungsbehörde ein Termin notwendig ist. In großen Städten kann es vorkommen, dass die Fahrzeugzulassung nur mit einem Termin möglich ist.

Anders als oft vermutet, muss der anzumeldende Pkw oder das Motorrad selbst nicht mit zu der Meldestelle gebracht oder vorgeführt werden. Das gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass das Kraftfahrzeug schon mal zu einem anderen Zeitpunkt zugelassen war. Lediglich bei frisch gekauften, noch nie zugelassenen Neuwagen und bei Fahrzeugen aus dem Ausland kann eine Vorstellung notwendig sein.

Die normale, dauerhafte Kfz-Zulassung (Vollzulassung) ist zeitlich nicht begrenzt und somit dauerhaft anerkannt bis die Abmeldung aktiv in die Wege geleitet wird. Lediglich bei der Anmeldung von Kurzzeitkennzeichen ist die Versicherungs- und Zulassungsdauer auf den beantragten Zeitraum beschränkt (meist 3 bis 15 Tage).

Erstellung der Kfz-Kennzeichen

Nach einer kurzen Prüfung der eVB-Nr. und der anderen Zulassungsdokumente ist die Anmeldung erfolgt und die Kfz-Kennzeichen können sofort an Ort und Stelle erstellt werden. Dafür erhält man einen Berechtigungsschein, den man einem Schilderpräger übergibt, damit die persönlichen Kennzeichen angefertigt werden können. Dieses Vorgehen dauert gewöhnlich nur wenige Minuten, so dass die neuen Schilder dem Sachbearbeiter direkt vorgelegt werden können und die Zulassungsplakette aufgeklebt werden kann.

Möchten Sie sich ein Wunschkennzeichen drucken lassen, müssen Sie dies je nach Zulassungsstelle entweder vorab über die Internetseite der Zulassungsstelle reservieren oder vor Ort dem Sachbearbeiter mitteilen. Die Verfügbarkeit des Wunschkennzeichens wird dann online über die Reservierungsanfrage oder von dem Sachbearbeiter geprüft.

Nach der Kfz-Zulassung

Hat der Sachbearbeiter die Plakette angebracht, muss der Fahrzeughalter nur noch die Kennzeichen an dem zugelassenen Gefährt anschrauben und darf dann augenblicklich losfahren. Eine Meldung des Nummernschilds an die Kfz-Versicherung muss in der Regel nicht erfolgen, wenn Sie vor der Anmeldung die Autoversicherung über unseren Tarifrechner abschließen.

Ebenso wichtig ist auch die Zahlung des Erstbeitrages an den Versicherungsanbieter. Ab dem Tag der Zulassung besteht zwar sofort der Schutz über die vorläufige Haftpflichtdeckung. Wird der erste Beitrag aber nicht fristgerecht gezahlt oder kann nicht vom Konto abgebucht werden, erlischt der Versicherungsschutz. Der beantragte Schutz für Teilkasko und Vollkasko tritt oft auch erst dann in Kraft, wenn der erste Versicherungsbeitrag von dem Versicherungsnehmer bezahlt oder vorab der Lastschrifteinzug vereinbart wurde.

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