eVB-NummerAnhänger
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Möchten Sie einen Anhänger neu zulassen oder ummelden? Dann brauchen Sie dafür in den meisten Fällen eine eVB-Nummer. Wir erklären Ihnen, wie Sie die eVB-Nummer am besten beantragen und was es für zulassungsfreie Anhänger sonst noch zu beachten gibt.

Beantragung der eVB-Nummer

Die eVB-Nummer für Anhänger beantragen Sie am besten bei der Kfz-Versicherung, wo bereits Ihr Zugfahrzeug versichert ist. Manche Versicherer übernehmen nämlich nicht die Deckung, wenn Sie mit Ihrem Kraftfahrzeug bei einer anderen Versicherungsgesellschaft versichert sind. Die Beiträge für Anhängertarife sind ohnehin sehr günstig, so dass ein Wechsel zu einem anderen Versicherer eher unnötig ist.

Sollte Ihre Kfz-Versicherung keine Anhänger versichern, dann empfehlen wir Ihnen die Versicherungskammer Bayern oder die R+V. Diese Versicherungen bieten meist auch dann den Versicherungsschutz an, wenn Sie Ihr Zugfahrzeug woanders versichert haben. Die Kosten für die Anhängerversicherung sind dort in der Regel auch sehr günstig.

Zulassungsfreie Anhänger

Manche Anhänger sind sogenannte zulassungsfreie Anhänger. Dazu zählen zum Beispiel bestimmte Anhänger für Sportgeräte oder für die Landwirtschaft. Die genauen Typen sind in § 3 Absatz 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) definiert.

Diese Anhänger müssen nicht zugelassen werden. Sie können sie ohne Anmeldung im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Eine eVB-Nummer ist in diesen Fällen also nicht notwendig.

Trotzdem können Sie aber eine Versicherung abschließen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Sie einen hochwertigen Anhänger besitzen oder sich vor Haftpflichtansprüchen von Dritten absichern möchten. Für hochwertige Anhänger können Sie sich überlegen, ob eine Deckung über eine Teilkasko und Vollkasko in Frage kommt. Ansonsten ist die Haftpflichtversicherung empfehlenswert.

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